Sie möchten die Hallertau entdecken?

Die Hallertau mit seinen kleinen Gemeinden zwischen der klein­hü­ge­ligen Landschaft bietet für den Einheimischen und den Urlauber sehr viele schöne Ausblicke auf diese ländliche Kulturlandschaft. Zusätzlich bietet die Hallertau einige besondere Sehenswürdigkeiten.

Hopfenland Hallertau Tourismus e.V.

Der Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. ist für die Weiterentwicklung der Tourismusstruktur und der Region Hopfenland Hallertau zuständig. Der Verein umfasst die vier Landkreise Pfaffenhofen a. d. Ilm, Kelheim, Freising und Landshut.

hopfenland-hallertau.de
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Buchtipp

Wo der Hackelmo umgeht

Dritter Band: Reinhard Haiplik stellt weitere “Geheimnisvolle Plätze in der Hallertau” vor


Pfaffenhofen (PK) Eine unheim­liche Gruft, in der die Mumien einer adeligen Familie ruhen, mystische Kultplätze, von denen besondere Kräfte ausgehen. Beeindruckende Landschaften, Geister, tragische Liebesgeschichten, grausame Verbrechen und schreck­liche Unfälle. Davon erzählt der Pfaffenhofener Autor Reinhard Haiplik im dritten Band seiner Reihe “Geheimnisvolle Plätze in der Hallertau”, der jetzt im Galli Verlag Hohenwart erschienen ist.

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Ausgewählte Ausflugsziele

Wasserschloss Train

Den Mittelpunkt der Trainer Geschichte bildete seit jeher das alte Wasserschloß, das von den Resten einer Ringmauer umgeben wird, und um die Jahrtausendwende entstanden ist. Damals hieß der Ort noch “Hittinburg”, ehe er im 13. Jahrhundert in Train umbenannt wurde. Unter den Besitzern des ehema­ligen Hofmarkschlosses befinden sich mehrere bedeu­tende Adelsherren, darunter die Pfeffenhausener und Feurer, das stolze Rittergeschlecht der Eckher von Kapfing und der Freiherr von Deuring, der 1722 das Schloßbenifizium ins Leben gerufen hat. Der vielleicht berühm­teste Gast, den die Schloßmauern einst beher­bergt haben, war Emanuel Schikaneder. Teile seines Textbuches zur Mozart-Oper “Die Zauberflöte” soll er hier verfaßt haben. Besonders ereig­nis­reich war die Ära der Elisabeth von Train, die von 1788 bis 1807 Schloßherrin war. Während ihrer Herrschaft kam es sogar zu zwei aufse­hen­er­re­genden Volksaufständen. Zum Schloß gehört eine schöne Wallfahrtskapelle, deren Rokoko-Altar der Landshuter Meister Christian Jorhan schuf. Die als wunder­tätig verehrte, schwarze Madonna — eine 1683 geschnitzte Nachbildung der Altöttinger Gnadenstatue — zog um 1700 viele Gläubige an. Fast täglich kamen Wallfahrten aus teils weit entfernten Pfarreien.

(Quelle:  gemeinde-train.de, Text: Franz Huber)

Klosterkirche Biburg

Die Klosterkirche Biburg zählt, nachdem sie seit ihrer Einweihung im Jahre 1140 in ihrer baulichen Substanz nahezu unver­ändert geblieben ist, zu den bedeu­tendsten romani­schen Baudenkmälern Altbayerns. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde im Mittelschiff das Netzrippengewölbe erstellt. Seit 1785 wird sie als Pfarrkirche von Biburg genutzt. 1885 bis 1887 wurde die Kirche reroma­ni­siert. Die 1701 nach einem Brand erneu­erten Klostergebäude wurden nach Auflösung des Malteserordens priva­ti­siert. Die Klostergebäude beher­bergten die Klosterbrauerei Biburg, die im Jahr 1991 geschlossen wurde. Momentan nutzt die Kunstpension Biburg, eine Kunstschule und Akademie für Künstler, einige Räume des Klosters. Das ehemalige Kloster, Hotel und zuletzt “Freie Schule” dient dauerhaft als Außenstelle des Berufsbildungswerks St. Franziskus Abensberg (B. B. W.). Das Internat schloss zum Ende des Schuljahres 2016/2017.

(Quelle: wikipedia)

Wallfahrtskirche zum seligen Heinrich Ebrantshausen

Die Dorfkirche von Ebrantshausen ist eine Landmarke im Hügelland westlich von Mainburg. Der Ursprungsbau im 12. Jahrhundert gründet auf der ungewöhn­lichen Lebensgeschichte von Heinrich von Ebrantshausen, der in der Nähe als frommer Einsiedler lebte. Die ursprünglich romanische Backsteinkirche wurde im 14./15. Jahrhundert durch den gotischen Nordanbau der Heinrichskapelle im Rahmen der Heinrichswallfahrt zweischiffig. Zu dieser Zeit erfolgte auch eine Turmerhöhung. Der chorlose Innenraum enthält ein Netzgewölbe, neugo­tische Altäre, eine spätgo­tische Pieta und Votivtafeln des 19. Jahrhunderts. Die Sitzfigur Heinrich mit aufge­schla­genem Buch ist eine Replik des hl. Jakob von Hans Leinberger im Bayerischen Nationalmuseum. Das Büstenreliquiar hl. Heinrich stammt aus dem Jahr 1689. Unter der Orgelempore hängt ein Glöckchen, weil der selige Heinrich sich eines Glöckchens bediente, um seine Bitten nach Unterhalt vorzu­bringen.

Sie ist die Ruhestätte des Einsiedler Heinrich, der vielleicht auch der „verschollene“ Burggraf Heinrich III von Regensburg ist? Diese mittel­al­ter­liche zweischiffige Kirche aus dem 11. Jahrhundert kann mit jedem Kleinod Frankreichs, Italiens oder Spanien mithalten.

(Quelle: wikipedia)

Unsere Liebe Frau in Gasseltshausen

Unsere Liebe Frau wurde um 1200 im romani­schen Stil erbaut. Die ursprüng­liche Funktion ist noch ungeklärt. Im Volksmund wird das eigen­tüm­liche Bauwerk auch fälschlich als Römerturm bezeichnet. Die Kirche zählt zu den Romanischen Landkirchen mit profanem Obergeschoss. Der Giebelaufbau stammt aus dem Jahr 1657. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche erneuert und ausgebaut. Der zweige­schossige, unver­putzte Ziegelbau besteht aus einem Turm mit Satteldach. Die Unterkirche ist durch einen kleinen Treppenvorbau zu betreten. Die Mauern sind hier bis zu 2,50 Meter stark, in der Oberkirche noch 1,50 Meter. Ursprünglich war der Bau wohl nur über das obere Geschoss erreichbar.Die Mauern der Unterkapelle sind im Mittel 2,5 m, die der oberen Kapelle immerhin mehr als einen Meter stark. Auf der spätgo­ti­schen Altarretabel in der Unterkapelle Bethlehemetischer Kindermord und St. Michael, 1. Hälfte 16. Jahrhundert. Auf der Predella das Schweißtuch Christi von Engeln gehalten.In der Oberkapelle ein kleiner Barockaltar mit drei Nischen. In der mittleren Nische Muttergottes um 1480, daneben eine lebens­große Statue des heiligen Sebastian aus dem 17. Jahrhundert und eine Figur des heiligen Christophorus von circa 1500. Über der Oberkapelle lag bis ins 16. Jahrhundert ein profanes zweites Obergeschoss.

(Quelle: wikipedia)